Gott des Lebens

"Gott ist ein Gott des Lebens... Wo er brechen und zerbrechen, wo er untergehen, wo er sterben läßt, da will er neues Leben schaffen... So muß das Saatkorn erst sterben. Es muß untergehen, dann bringt es viele Frucht. Legen wir diesen Maßstab an die heutige Zeit an, lassen wir die furchtbaren Trümmer, die schrecklichen Verheerungen auf uns wirken, die uns allenthalben in der physischen, in der moralischen, in der geistigen Ordnung begegnen, so möchten wir den Atem anhalten. Transitus Domini est... Es muß eine herrliche neue Welt sein, die er aus diesem gewaltigen Sterben erstehen lassen, es muß eine wundersame Ordnung sein, die er aus den Katastrophen und Ruinen neu gestalten will..."
(Kentenich, Josef in: Epistola perlonga. 5. Folge. Londrina 31. Juli 1949)
Steffen
07.04.2011
laetare gottdeslebens
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